
Karies und Parodontitis (Zahnfleischerkrankungen) sind die häufigsten bakteriellen Infektionskrankheiten, die direkt durch Speichelkontakt übertragen werden können. Durch geeignete Prophylaxemaßnahmen können wir diesen Zahnerkrankungen wirkungsvoll vorbeugen.
Eine dieser Maßnahmen ist die professionelle Zahnreinigung, durch die Bakterienanlagerungen an den Zähnen und Zahnzwischenräumen durch Politur und nachfolgende Desinfektion wirkungsvoll beseitigt werden.
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Als Alternative zu konventionellen Amalgamfüllungen eignen sich Kunststoffe mit einem hohen Anteil an keramischen Füllkörpern. Diese werden in mehreren Schichten und unter Einsatz eines speziellen Haftvermittlers fugendicht mit dem Zahn verklebt und erreichen so eine hohe Haltbarkeit.
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Die hochwertigere Alternative sind Füllungen, die außerhalb des Mundes im Labor individuell für Sie hergestellt werden, sogenannte Inlays. Diese können aus Gold oder aus Keramik bestehen. Goldfüllungen werden nach Vorbereitung des Zahnes und Abdrucknahme im Labor hergestellt und nach wenigen Tagen eingesetzt.
Keramikfüllungen können dank moderner Scannertechnologie bereits am gleichen Tag eingeklebt werden. Der Defekt wird dabei mittels eines Lasers auf dem Modell exakt vermessen. In geeigneten Fällen kann durch Anwendung einer Mundkamera sogar auf den Abdruck vollkommen verzichtet werden.
Nach den so erfassten Daten erfolgt die Konstruktion der Füllung auf dem Computer. Dieser übermittelt diese dann per Funk auf das Fräsgerät in unserem Praxislabor, das die Füllung aus einem Vollkeramikblock innerhalb von 10 bis 15 Minuten herausschleift. Nach Vergütung der Oberfläche im keramischen Brennofen wird die fertige Vollkeramikfüllung am gleichen Tag eingeklebt.
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Kleine Fehlstellungen, Lücken in Zahnzwischenräumen oder Schmelzflecken können durch Einsatz einer Kunststoffklebetechnik ästhetisch korrigiert werden, ohne dass der gesunde Zahn hierfür abgeschliffen werden muss. Die Bestimmung der exakten Zahlenfarbe erfolgt hierbei elektronisch über ein Farbmessgerät, so dass die aufgebaute Fläche farblich bestmöglich abgestimmt werden kann.
Sollen starke Farbunterschiede ausgeglichen werden oder eine gesamte Frontzahnregion farblich neu gestaltet werden, kommt eine Verkleidung der Zahnaußenflächen mit dünnen Vollkeramikschalen, den so genannten Veneers in Frage. Hierfür wird lediglich die Außenfläche der Zähne um einen Betrag von weniger als einem Millimeter zurückgeschliffen, um Platz für die Keramikschale zu schaffen.
Auf diese Weise ist eine deutliche Veränderung von Zahnform und -farbe möglich, ohne den Zahn für eine Krone abschleifen zu müssen. Die Neugestaltung ihrer Frontzahnregion erfolgt bei Vorbereitung und Einprobe in enger Absprache mit den Zahntechnikern unseres Praxislabors, um das ästhetisch gewünschte Ergebnis zu erzielen.
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Ästhetisch hochwertige Kronen und Brücken auf Zähne oder Implantate bis hin zu umfangreichen Versorgungen auf Implantaten bei zahnlosem Kiefer bilden einen Schwerpunkt unserer Behandlung. Hier blicken wir auf eine mittlerweile über zwanzigjährige, umfangreiche Erfahrung zurück.
Wir decken dabei das gesamte Spektrum von konventionellen Verblendkeramiken bis zu modernen Vollkeramikkronen und –brücken auf Zirkonoxidbasis ab. Dank modernster Scannertechnik mit Mundkamera oder Laser kann in geeigneten Fällen eine Vollkeramikversorgung sogar innerhalb eines Tages ohne Abdruck fertig gestellt werden.
Durch die Anwesenheit unserer Zahntechniker bei Vorbereitung, Einprobe und Fertigstellung kann ein individuelles, ästhetisches Ergebnis erzielt werden. Ein bezauberndes Lächeln – die Vollkeramikkronen in der Frontzahnregion bleiben Ihr Geheimnis.
Bei der Implantatversorgung handelt es sich um eine wissenschaftlich fundierte und erfolgssichere Versorgungsform. Titan wird vom Körper völlig problemlos akzeptiert und wächst in der Regel ganz unproblematisch im Knochen ein. Die langfristige Haltbarkeit liegt bei den derzeitigen Systemen auf gleichem Niveau wie die einer konventionellen Brückenversorgung.
Eine Implantatversorgung bietet mehr Möglichkeiten, ihre Ansprüche im Hinblick auf Tragekomfort, Ästhetik und Bioverträglichkeit zu erfüllen. Zudem kann bei Verlust mehrerer Zähne durch eine Implantatversorgung ein herausnehmbarer Zahnersatz vermieden werden.
Für das Einsetzen der Implantate arbeiten wir mit erfahrenen Kieferchirurgen zusammen. Dadurch ist sichergestellt, dass in jeder Situation das optimale Implantatsystem zusammen mit höchstem fachlichen Niveau zum Einsatz kommt, das wir ihnen in dieser Form in einer zahnärztlich ausgerichteten Praxis nicht bieten könnten.
Unser Spezialgebiet ist die Versorgung der Implantate mit Kronen, Brücken oder Deckprothesen. Hier blicken wir auf eine mittlerweile zwanzigjährige, umfangreiche Erfahrung zurück. Die enge Zusammenarbeit mit dem Chirurgen und den erfahrenen Zahntechnikern in unserer Praxis sind beste Voraussetzungen für ein dauerhaftes und ästhetisches Gesamtergebnis.
Die Bewegungsbahn der Kiefergelenke beim Kaufvorgang ist höchst kompliziert - und leider verborgen. Wir können sie sichtbar machen
durch eine elektronische Registrierung. So erhalten wir wichtige diagnostische Hinweise für die Behandlung.
Die Aufzeichnung erfolgt mit der Registrierapparatur vollkommen schmerzfrei. Anhand der registrierten Werte kann unser Zahntechniker die Bewegung ihres Unterkiefers so genau wie möglich in das Gerät übertragen, in dem Ihr neuer Zahnersatz hergestellt wird. Kronen und Brücken können so an die Bewegungen ihres Kiefers angepasst werden. Eine wichtige Hilfestellung, um Funktionsstörungen beheben beziehungsweise bereits im Vorfeld vermeiden zu können.
Bei Funktionsstörungen wie Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und anderen Beschwerden im Kopfbereich ist häufig eine Schienentherapie erforderlich. Eine Schiene ist ein dünner Kunststoffschutz, der lediglich die Zähne bedeckt. Durch nächtliches Tragen verhindert die Schiene, dass sich die Zahnreihen berühren. Dies hat Auswirkung auf die Stellung des Kiefergelenks und führt zur Entspannung der Kaumuskulatur.
Entzündliche Erkrankungen des Zahnhalteapparates, die sogenannte Parodontitis, ist heutzutage Hauptursache für den Zahnverlust. Parodontitis ist in vielen Fällen erblich bedingt, wird aber durch Risikofaktoren begünstigt. Dazu zählen insbesondere nicht angepasste Mundhygiene, Rauchen, unbehandelter Diabetes mellitus (Zuckererkrankung), Stress, Übergewicht und Mangel- bzw. Fehlernährung.
In regelmäßigen Abständen prüfen wir mit einer Messsonde, ob das Zahnfleisch gesund ist, oder ob erste Entzündungsanzeichen vorliegen. Mit einem mikrobiologischen Test kann festgestellt werden, ob aggressive Bakterien vorhanden sind, die die Entzündung begünstigen. Die Behandlung erfolgt in aller Regel unter lokaler Betäubung vollkommen schmerzfrei in zwei Sitzungen.
Ist der Knochen bereits stark geschädigt, kann mit Hilfe von Wachstumsfaktoren die Knochenneubildung angeregt werden. Unbehandelte Zahnfleischentzündungen können das Risiko für die Entstehung von Herz- bzw. Herz-Kreislauferkrankungen (allen voran Herzinfarkt und Herzmuskelentzündung), Atemwegserkrankungen (z. B. Lungenentzündung) und Diabetes mellitus erhöhen. Bei bereits vorgeschädigten Blutgefäßen verstärkt die Parodontitis das Risiko für einen Schlaganfall. Außerdem kann eine unbehandelte Parodontitis zu Komplikationen in der Schwangerschaft führen. Zudem werden Wechselwirkungen zwischen Parodontitis und Osteoporose, Arthritis, Alzheimer sowie der Entstehung von Krebserkrankungen diskutiert.
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Mit einer Wurzelkanalbehandlung können wir stark geschädigte Zähne erhalten. Eine Wurzelbehandlung wird meist nötig, wenn ein Zahnschaden nicht rechtzeitig behandelt wird. Die Bakterien breiten sich aus und greifen die Zahnwurzel an. Wird die Entzündung chronisch, kann sie sich über die Wurzelkanäle bis in den Kieferknochen ausweiten.
Früher wurden stark geschädigte Zähne entfernt. Dies möchte man heutzutage durch die Behandlung des Wurzelkanals vermeiden. Die früher gefürchtete „Wurzelbehandlung“ kann durch gezielten Einsatz von lokalen Betäubungsmitteln und Medikamenten in den allermeisten Fällen vollkommen schmerzfrei erfolgen. Mit modernsten elektronischen Mess- und Aufbereitungsinstrumenten können wir die Belastung durch Röntgenstrahlen während dieser Behandlung erheblich reduzieren. Durch den Einsatz modernster Digitalröntgentechnologie wird die Strahlenbelastung für die Diagnostik auf ein Minimum reduziert.
Auch Patienten, die unter schweren Angstzuständen leiden und mitunter jahrelang nicht mehr beim Zahnarzt waren, können wir eine Perspektive bieten. Sorgen Sie sich nicht vor dem ersten Schritt. Denn bei Ihrem ersten Besuch werden wir keinerlei Behandlung durchführen. Wir nehmen uns viel Zeit für eine ausführliche und vollkommen schmerzfreie Untersuchung ihrer Zähne. Nach Auswertung der Befunde folgt ein zweiter Termin zur Besprechung des weiteren Vorgehens im Büro. Diese beiden ersten Schritte verpflichten zu nichts, d.h. Sie können selbstverständlich eine vorgeschlagene Therapie weiter hinausschieben.
Eine eigentliche Behandlung kann schmerzfrei in Vollnarkose stattfinden. Hierfür arbeiten wir mit einer erfahrenen Vollnarkosepraxis zusammen. Auch umfangreiche Behandlungen können so geplant werden, dass Ihre Zähne wiederhergestellt sind, wenn sie aus der Narkose erwachen. Schmerzen oder unangenehme Geräusche durch die Behandlung können so wirkungsvoll vermieden werden.
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Die Aufhellung natürlicher Zähne, das sogenannte „Bleaching“, ist eine bewährte Methode, um verfärbte oder dunkle Zähne beispielsweise nach einer Wurzelbehandlung aufzuhellen. Zur Vermeidung von Nebenwirkungen verwenden wir ein langjährig bewährtes System nach den strengen Anforderungen der USA.
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Im Falle eines verfärbten Einzelzahnes, zum Beispiel nach einer Wurzelbehandlung, kann die Aufhellung gezielt in der Praxis in ein oder zwei Sitzungen erfolgen. Soll die gesamte Frontregion aufgehellt werden, empfiehlt sich die Anwendung zu Hause.
Hierfür stellen wir für Sie eine Bleichschiene her, in die sie zu Hause ein Gel einfüllen können, das etwa eine Stunde pro Tag über einen Zeitraum von etwa einer Woche einwirken muss, bis die erwünschte Wirkung erzielt ist.
Unser modernes Röntgen und Computersystem ermöglicht es uns, die aufgenommenen Röntgenbilder sofort am Monitor darzustellen und zu besprechen. Das hohe Auflösungsvermögen und die Möglichkeit, Bilder nachträglich bearbeiten zu können, gewährleistet eine genaue und sichere Diagnose. Gleichzeitig wird durch die hohe Sensitivität der Sensoren die Strahlenbelastung im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren erheblich reduziert.
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